Wer singt lebt gesünder

sagt der von mir sehr geschätzte Phoniater Wolfram Seidner (Charité Berlin). Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Es gibt diese Tage, an denen ich mit Halsschmerzen aufwache. „Oh je, ein ganzer Probentag liegt vor mir und abends Konzert.“

Inzwischen weiß ich: wenn ich mich schone, werde ich richtig krank.

Gehe ich jedoch – trotz der kleinen Einschränkungen – einfach zur Probe und singe, möglicherweise den ganzen Tag, sind die Halsschmerzen bereits nach kurzer Zeit verschwunden.

Bisher habe ich mir das Verschwinden der Halsschmerzen durch eine bessere Durchblutung der Schleimhäute erklärt. Real steckt aber deutlich mehr dahinter: Singen bewirkt einen umgehenden und deutlichen Anstieg der Immunglobuline. Diese bekämpfen Krankheitserreger und ermöglichen eine rasche Heilung. Vielfältig kann singen auch anti-depressiv und ebenso Herz-Kreislauf fördernd sein. Mit geübter Atemtechnik wird der gesamte Körper schon wesentlich besser mit Sauerstoff versorgt und das wirkt sich wiederum positiv auf die Herzratenvariabilität aus.

www.welt.de/wissenschaft/article1461487/Warum-Singen-gesund-ist.html

Alle halbe Jahre mal unterstütze ich meinen Partner beim Marathon-Training und laufe eine bis anderthalb Stunden lockeren Lauf mit. Und das, ohne je selber laufen trainiert zu haben! Erstaunlicherweise lässt sich meine Herzfrequenz kaum aus der Ruhe bringen.
Ich „trainiere meine Stimme“ und habe – als Nicht-Sportler – eine Herzfrequenz wie ein Dauerläufer.

10 bis 15 Minuten Singen und Trällern täglich reichen bereits aus, um das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen!

Nachzulesen u.a. in folgendem Artikel aus der „Welt“. Er verrät euch auch in abgekürzter Fassung, wie ihr euren eigenen Klangraum aktivieren könnt.